Insektenreiches Buschland im Süden des Hainich-Nationalparks in Thüringen, (c) Herbert Nickel

Das Schweigen der Zirpen

Insektenreiches Buschland im Süden des Hainich-Nationalparks in Thüringen, (c) Herbert Nickel
Insektenreiches Buschland im Süden des Hainich-Nationalparks in Thüringen, (c) Herbert Nickel
Insektenreiches Buschland im Süden des Hainich-Nationalparks in Thüringen, (c) Herbert Nickel

Deutschlands Savanne stirbt aus: Von Wiedehopf bis Raubwürger, von Scheckenfalter bis Zikade – viele bedrohte Tierarten Deutschlands leben nicht in Wäldern, sondern im „Offenland“ – das entsteht von Natur aus z.B. durch Weidetiere und Feuer. Die Lebensräume dieser Arten sind hierzulande noch viel stärker bedroht, als die der Waldbewohner. Haben sie früher in einer strukturreichen Kulturlandschaft noch Ersatz gefunden, wird das mit der Intensivierung der Landnutzung immer schwieriger. Am Nationalpark Hainich zeigt sich exemplarisch, wie schlecht es um den Artenschutz in Deutschland bestellt ist, aber auch, was getan werden könnte, damit unsere Landschaften wieder insgesamt vielfältiger und artenreicher werden.

Artikel „Das Schweigen der Zirpen“ bei Spektrum.de