Kategorie: Journalismus

  • Der „Blinde Fleck“ der Fledermäuse

    Der „Blinde Fleck“ der Fledermäuse

    Fledermäuse haben trotz versierter Echoortung Probleme, glatte vertikale Flächen wie Glasfenster zu erkennen. „In ihrer natürlichen Umgebung finden Fledermäuse zwar horizontale glatte Flächen in Form von Wasseroberflächen vor, vertikale glatte Flächen sind jedoch praktisch nicht vorhanden“, erläutert Stefan Greif vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen. Die Wissenschaftler ließen im Experiment Große Mausohr-Fledermäuse (Myotis myotis) durch…

  • Wissenschaftler fordern mehr Engagement für den Schutz von Bestäuberinsekten

    * 10 Maßnahmen für Wildbienen & Co. im Fachmagazin Science * Wissenschaftler sehen Politiker in der Pflicht * Weltweit schwinden zusehends die Insekten und damit wichtige Bestäuber für unser Obst und Gemüse. Aber es ist nicht so, dass wir nicht wüßten, wie wir gegensteuern könnten. Wir müssen es nur endlich tun, fordert ein Forscherteam um…

  • Allergie, Asthma und Hausstaubmilben

    Leiden Sie ganzjährig unter verstopfter Nase und nutzen regelmäßig abschwellende Nasensprays? Sind Sie beim Sport eher kurzatmig, vielleicht sogar verbunden mit asthmatischer Atemnot? Dann reagieren Sie möglicherweise allergisch auf Hausstaubmilben. Damit sind Sie nicht allein. Link zum Artikel auf spektrum.de

  • Soja – Der George Clooney der Hülsenfrüchte

    Soja – Der George Clooney der Hülsenfrüchte

    Der Ruf der Sojabohne ist durch Intensivanbau und Gentechnik schwer beschädigt. Dabei könnte die Bohne durchaus massentauglich sein – und trotzdem sanft zur Umwelt. Soja steht auf der Liste der Proteinlieferanten der Zukunft ganz oben – als Tierfutter, aber auch als Speisesoja für den Menschen. Die UNO hat 2016 als Jahr der Hülsenfrüchte ausgerufen, und Soja…

  • Die umweltfreundliche Kuh

    Die umweltfreundliche Kuh

    Kühe fressen Gras? Das war einmal, denn Hochleistungsrinder, die vier Eimer Milch am Tag füllen sollen, brauchen proteinreiches Kraftfutter aus Soja, Mais, Raps oder Getreide. Die Rückbesinnung auf das natürliche Futter der Wiederkäuer könnte viele globale Probleme mindern – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Auftrag der Welternährungsorganisation FAO. Link zum Artikel auf…

  • Zecken – Der Feind im eigenen Garten

    Zecken – Der Feind im eigenen Garten

    Wer seinen Garten betritt, befindet sich mitten im Zeckengebiet. „Egal ob verwildert oder mit kurz geschorenem Rasen, ob waldnah oder hunderte Meter weg vom Wald, wir haben in allen Gartentypen Zecken gefunden“, berichtet Ute Mackenstedt, Parasitologin an der Universität Hohenheim. In den Jahren 2014 und 2015 untersuchten die Forscher 100 Gärten… Link zum Artikel auf…

  • Auf Hannibals Spuren

    Seit 2000 Jahren streiten sich die Gelehrten darüber, welchen Weg Hannibal über die Alpen genommen hat. Jetzt hat ein internationales Forscherteam um den kanadischen Geomorphologen Bill Mahaney von der York University in Toronto einen möglicherweise entscheidenden Hinweis auf die Route Hannibals vorgelegt. Artikel bei spektrum.de

  • Wie grün ist die Wärme aus dem Wald?

    Wie grün ist die Wärme aus dem Wald?

    Die Energiegewinnung aus Holz erlebt in Europa seit Jahren eine Renaissance. In Deutschland wurde im Jahr 2010 erstmals mehr Holz verbrannt als stofflich genutzt, 2014 kam knapp ein Drittel der erneuerbaren Energien aus der Holzverbrennung. In Europa ist es sogar fast die Hälfte. Die starke Nachfrage nach Energieholz verändert die Forstwirtschaft, und es stellt sich die…

  • Mehr Sumatra-Orang-Utans als gedacht

    Mehr Sumatra-Orang-Utans als gedacht

    Auf der indonesischen Insel Sumatra leben noch deutlich mehr Orang-Utans als bisher bekannt war. Das ist das Ergebnis der ersten umfassenden Bestandserhebung für den Sumatra-Orang-Utan (Pongo abelii), die jetzt im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht wurde. Zwei Jahre lang haben sich Forscher und Mitarbeiter lokaler NGOs durch das steile Gelände der Barisan-Berge im Nordwesten Sumatras gekämpft,…

  • Steine werfende Schimpansen

    Steine werfende Schimpansen

    Im lichten Trockenwald Guinea-Bissaus hebt der stattliche Schimpansenmann einen großen Stein auf. Seine typischen „Uh-huh-huh“-Laute steigern sich schnell zu einem aufgeregten Kreischen, während er zielstrebig auf den nahen ausgehöhlten Baum zugeht. Plötzlich springt er mit einem Satz auf den Stamm, hält sich mit der rechten Hand fest und schleudert den Stein mit der Linken in…

  • Holzhunger

    Holzhunger

    Bedroht der Biomasseboom in Europa Wälder in Nordamerika? Rund die Hälfte der erneuerbaren Energie in Europa wird mit Hilfe einer archaischen Technologie gewonnen: Dem Verbrennen von Holz. Kohlekraftwerke verstromen im Namen des Klimaschutzes Hunderttausende Tonnen Holz. Scheitholz, Pellets und Hackschnitzel ersetzen Gas- und Ölfeuerungen. Aber wie nachhaltig und umweltschonend ist diese Rückbesinnung auf Holz als…

  • Amazonas: Wilderei kostet bis zu 13 Billionen Euro

    Amazonas: Wilderei kostet bis zu 13 Billionen Euro

    Die Ausrottung von Affen und Tapiren im Amazonasgebiet könnte die Menschheit bis zu 13 Billionen Euro kosten. Der ökologische Wert der Tiere im Regenwald liegt vor allem im Verteilen von Baumsamen. Fehlen die großen Säuger, reduziert sich der Zuwachs an Biomasse und damit die CO2-Bindung im Wald erheblich. Die Forscher um Carlos Peres von der…

  • Wolf, Wal und Gnu im Standard

    Wolf, Wal und Gnu im Standard

    Ökologen empfehlen Wildtiere als Klimaschützer. Der Artikel zum Einfluss von Wildtieren auf den Kohlenstoffkreislauf in ihren Ökosystemen und damit auf den Klimawandel ist in leicht gekürzter Form nun auch im österreichischen „Standard“ erschienen. Klimaforscher konzentrieren sich traditionell auf biogeochemische Prozesse, auf Pflanzen und Mikroben. Der Effekt einzelner Tierarten wurde bisher unterschätzt, meint der Ökologe Oswald…

  • Tierische Klimaschützer bei spektrum.de

    Tierische Klimaschützer bei spektrum.de

    Wie Wale, Wölfe und Gnus die Erderwärmung bremsen Wenn Zehntausende Gnus durch die Serengeti wandern, wenn Wölfe Elche hetzen oder Wale Krill verschlingen, dann beeinflussen sie den Kreislauf des Kohlenstoffs in ihrem Ökosystem und damit indirekt auch das Klima. Der Effekt einzelner Tierarten auf den Kohlenstoffkreislauf wurde bislang unterschätzt, meint der Ökologe Oswald J. Schmitz…

  • Gülle zu Gold

    Gülle zu Gold

    Während der Eninger Landwirt Harald Schäfer sich mit den alltäglichen Problemen beim Betrieb einer Biogasanlage herumschlägt, forschen Wissenschaftler der Universität Hohenheim in seiner direkten Nachbarschaft an neuen Methoden zur effektiveren Nutzung von Biogas. Artikel im Reutlinger Generalanzeiger vom 2.10.15 als pdf herunterladen.