Gunther Willinger – Wissenschaftsjournalist und Fotograf
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Die umweltfreundliche Kuh
Kühe fressen Gras? Das war einmal, denn Hochleistungsrinder, die vier Eimer Milch am Tag füllen sollen, brauchen proteinreiches Kraftfutter aus Soja, Mais, Raps oder Getreide. Die Rückbesinnung auf das natürliche Futter der Wiederkäuer könnte viele globale Probleme mindern – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Auftrag der Welternährungsorganisation FAO. Link zum Artikel auf…
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Bild des Monats Mai
Tau und Gras, Insel Krk, Kroatien, 24. Mai 2016
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Zecken – Der Feind im eigenen Garten
Wer seinen Garten betritt, befindet sich mitten im Zeckengebiet. „Egal ob verwildert oder mit kurz geschorenem Rasen, ob waldnah oder hunderte Meter weg vom Wald, wir haben in allen Gartentypen Zecken gefunden“, berichtet Ute Mackenstedt, Parasitologin an der Universität Hohenheim. In den Jahren 2014 und 2015 untersuchten die Forscher 100 Gärten… Link zum Artikel auf…
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Bild des Monats April
Schönbuchrand bei Tübingen, 28. April 2016
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Die Aluminiumbäume von Sulawesi
Die Bäume der Gattung Symplocos im indonesischen Bergregenwald lagern so viel Aluminium aus dem Boden in ihren Blättern ein, dass man damit Textilien beizen kann. Ein Forschungsprojekt der Universität Ulm hilft, die traditionellen Färbemethoden der einheimischen Weberinnen zu erhalten, die seltenen Bäume zu schützen und das Wissen über Aluminium akkumulierende Pflanzen zu vertiefen. Zum Artikel…
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Auf Hannibals Spuren
Seit 2000 Jahren streiten sich die Gelehrten darüber, welchen Weg Hannibal über die Alpen genommen hat. Jetzt hat ein internationales Forscherteam um den kanadischen Geomorphologen Bill Mahaney von der York University in Toronto einen möglicherweise entscheidenden Hinweis auf die Route Hannibals vorgelegt. Artikel bei spektrum.de
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Bild des Monats März
Märzenbecher, Schwäbische Alb, 26. März 2016
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Wie grün ist die Wärme aus dem Wald?
Die Energiegewinnung aus Holz erlebt in Europa seit Jahren eine Renaissance. In Deutschland wurde im Jahr 2010 erstmals mehr Holz verbrannt als stofflich genutzt, 2014 kam knapp ein Drittel der erneuerbaren Energien aus der Holzverbrennung. In Europa ist es sogar fast die Hälfte. Die starke Nachfrage nach Energieholz verändert die Forstwirtschaft, und es stellt sich die…
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Der Schatz aus der Wurzelrübe
Forscher der Universität Hohenheim gewinnen aus Chicorée-Abfällen eine Basischemikalie zur Herstellung von Nylon und Plastik. Der aus der Chicorée-Wurzel gewonnene Kunststoff verbessert die Umweltbilanz – vor allem durch die Substitution des Erdöls – und steht nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion. Zum Artikel bei BIOPRO Foto © Universität Hohenheim
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Mehr Sumatra-Orang-Utans als gedacht
Auf der indonesischen Insel Sumatra leben noch deutlich mehr Orang-Utans als bisher bekannt war. Das ist das Ergebnis der ersten umfassenden Bestandserhebung für den Sumatra-Orang-Utan (Pongo abelii), die jetzt im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht wurde. Zwei Jahre lang haben sich Forscher und Mitarbeiter lokaler NGOs durch das steile Gelände der Barisan-Berge im Nordwesten Sumatras gekämpft,…
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Bild des Monats Februar
Schauinsland, Schwarzwald, 11. Februar 2016
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Steine werfende Schimpansen
Im lichten Trockenwald Guinea-Bissaus hebt der stattliche Schimpansenmann einen großen Stein auf. Seine typischen „Uh-huh-huh“-Laute steigern sich schnell zu einem aufgeregten Kreischen, während er zielstrebig auf den nahen ausgehöhlten Baum zugeht. Plötzlich springt er mit einem Satz auf den Stamm, hält sich mit der rechten Hand fest und schleudert den Stein mit der Linken in…
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Holzhunger
Bedroht der Biomasseboom in Europa Wälder in Nordamerika? Rund die Hälfte der erneuerbaren Energie in Europa wird mit Hilfe einer archaischen Technologie gewonnen: Dem Verbrennen von Holz. Kohlekraftwerke verstromen im Namen des Klimaschutzes Hunderttausende Tonnen Holz. Scheitholz, Pellets und Hackschnitzel ersetzen Gas- und Ölfeuerungen. Aber wie nachhaltig und umweltschonend ist diese Rückbesinnung auf Holz als…
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Bild des Monats Januar
Wasserfall, Bad Urach, Schwäbische Alb, 22. Januar 2016
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Amazonas: Wilderei kostet bis zu 13 Billionen Euro
Die Ausrottung von Affen und Tapiren im Amazonasgebiet könnte die Menschheit bis zu 13 Billionen Euro kosten. Der ökologische Wert der Tiere im Regenwald liegt vor allem im Verteilen von Baumsamen. Fehlen die großen Säuger, reduziert sich der Zuwachs an Biomasse und damit die CO2-Bindung im Wald erheblich. Die Forscher um Carlos Peres von der…








